Das Coaching-Kristallmodell (Remdisch/Reif, 2013)

Die Arbeitsgrundlage von Prof. Dr. Sabine Remdisch und Barbara Reif ist das gemeinsam entwickelte und über mehrere Jahre in der Praxis erfolgreich erprobte „Coaching-Kristallmodell“ (Remdisch/Reif, 2013). Das Coaching-Kristallmodell stellt ein Modell zur werteorientierten Begleitung und Zusammenarbeit im Coachingprozess dar. Das Modell stützt sich auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, unter anderem aus der Coaching-, Führungs- und Kommunikationsforschung sowie aus der Lehr- bzw. Lernforschung und dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung.

Der Kristall

Als Symbol für das Coaching-Wirkmodell wurde bewusst der Kristall gewählt, denn es lassen sich wichtige Parallelen zwischen den Eigenschaften eines Kristalls und den Grundzügen des Coaching-Modells finden.

Assoziationen zu einem Kristall Das Kristallmodell
wertvoll, hochwertig Das Modell verdeutlicht, dass ein Coaching nur dann Früchte tragen kann, wenn Coach und Coachee sich gegenseitig wertschätzen.
klar, durchsichtig, transparent Das Modell analysiert das Verhalten von Coach und Coachee und macht es so transparent.
fest, stabil Ziel des Modells sind dauerhafte, kontinuierliche Wirkungen und Weiterentwicklungen im Coaching.
strahlend, glänzend Das Modell sieht vor, dass der Coach Motivation ausstrahlt und der Coachee so motiviert wird.
Lupeneffekt (vergrößernd, verkleinernd) Im Coaching werden Entwicklungsschritte in den Fokus gerückt (vergrößert) und Schwierigkeiten angegangen (verkleinert).
reflektierend und spiegelnd Innerhalb des Prozesses und an dessen Ende werden die einzelnen Entwicklungsschritte beobachtet und ein entsprechendes Feedback gegeben.